Gesellschaft für

Strahlenschutz

e.V.


 

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Pressemitteilung v. 04.02.00

Erst stillgelegte Atomkraftwerke sind sicher

Tschernobyl vergessen ist gefährlich

Eine deutsche Kernschmelz-Katastrophe wäre schlimmer als Tschernobyl.

Die Gesundheitsschäden durch niedrige Strahlendosen werden offiziell verharmlost und die schon eingetretenen Folgen abgestritten.

Atomkraftwerke sind Kinder der Atombombe.

Weiterverbreitung von Atomkraftwerken bedeutet Weiterverbreitung von Atomwaffen, internationale Kontrollen können das erfahrungsgemäß nicht verhindern.

Auch in Deutschland hat die Nutzung der Atomenergie durch den Uranbergbau und andere verstrahlte Arbeitsplätze schon Tausende Todesopfer gefordert.

In der Umgebung von deutschen Atomanlagen häufen sich Fehlbildungen bei Neugeborenen sowie Leukämie und Krebserkrankungen bei Kindern.

Wismut, Wackersdorf, Mutlangen und Castoren stehen für atomstaatliche Gewalt gegen friedliche Bürger.

Atomkraftwerke können das Klima nicht retten.

Wirtschaftlich ist Atomstrom nur für die Betreiber, nicht für die Gesellschaft.

Es gibt weltweit keine Lösung für die Endlagerung von Atommüll.

Politik, Wissenschaft und Justiz stehen im Zweifel auf der Seite der Atomkraftbetreiber.

Atomkraftwerke können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen.

Billiger Atomstromimport aus Osteuropa bedeutet Risikoexport in eine wehrlose Region.

Die Regierungsparteien haben ihre Wahlversprechungen nicht gehalten. Boykottieren Sie Atomstrom und unterstützen Sie unsere Arbeit!

Sebastian Pflugbeil DSc

Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz

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http://www.gfstrahlenschutz.de/pm000204.htm
Stand: 04.02.2000
Verantwortlich:
Prof. Kuni, horst@kuni.org

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