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60.000 bis 80.000 Personenschäden (Krebserkrankungen und genetische Schäden) wird die Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente auslösen, die seit Beginn der 90er Jahre nach Verzicht auf die WAA Wackersdorf mit La Hague, Frankreich, und Sellafield, Großbritannien, vereinbart worden ist.
Das geht aus einer Studie hervor, die das Otto-Hug-Strahleninstitut im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg erarbeitet hatte. Ausgangspunkt war eine gemeinsame Untersuchung des National Radiological Protection Board, Großbritannien, und des Commissariat a l'Energie Atomique, Frankreich, im Auftrag der Kommission der Europäischen Gemeinschaft, um die Kollektivdosis der Bevölkerung Europas und der Welt durch die Wiederaufarbeitung zu berechnen. Die Ergebnisse wurden in die Berichte Berichte des United Nations Scientific Committtee on the Effects of Atomic Radiation UNSCEAR sowohl 1982 als auch 1988 an die Vollversammlung der UNO übernommen.
Die Überarbeitung dieser Untersuchung durch das Otto-Hug-Strahleninstitut sollte folgende Mängel ausgleichen:
In der ersten Generation steht die "regionale" Kollektivdosis im Vordergrund. Sie trifft auf dem Luft-, überwiegend aber auf dem Wasserpfad in einem Umkreis von 3.000 km vor allem die Bevölkerung Europas und ist verantwortlich für etwa 10.000 Gesundheitsschäden. In den folgenden Generationen steigt die Schadenserwartung um das Zehnfache an und bedroht die gesamte Weltbevölkerung.
Erste Schäden sind schon in Form einer Häufung kindlicher
Leukämien in der Umgebung der Wiederaufarbeitungsanlagen
sichtbar geworden. Nur ein sofortiger Stop der Wiederaufarbeitung
kann das Ausmaß der Schäden eindämmen.
Die Studie steht beim Otto-Hug-Strahleninstitut in einer Kurzfassung
als htm-Seite sowie von dort zugänglich in vollem Umfang
als PDF-File zur Verfügung.
Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz
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| http://www.gfstrahlenschutz.de/gssp0104.htm Stand: 15.02.1999 Verantwortlich: Prof. Kuni, horst@kuni.org | Zur Startseite Prof. Kuni |